Die Vorgeschichte
Wer lesen kann ist klar im
Vorteil, heisst es so schön und tja, was soll ich sagen: Ich kann es offenbar
nicht, was als Buchhändlerin ein bisschen beschämend ist, aber eigentlich war
es auch eher ein Zahlenproblem, und mit denen hatte ich ja schon immer noch
mehr Probleme als mit Männern (und das will was heissen). Auf jeden Fall habe
ich die Einladung zu dem von Avenir 49 ausgerichteten Stadtpräsidentenwahlpodium
(dieses Wort würde bei Scrabble viele Punkte einbringen) falsch gelesen und
meinen armen Herrn Vater schon um halb sechs in die Kunsthalle aufs
Porzigelände geschleppt, wo wir uns darüber wunderten, dass niemand da war,
ausser eine Bekannte, die anfing mit über Kunst zu reden und mich fragte, ob
ich über die Ausstellung schreiben wollte, was mich komplett verwirrte, weil,
ohne den beiden jetzt zu nahe treten zu wollen, ich würde jetzt weder Patrick
Freudiger noch Roland Loser als Kunstwerke betiteln (aber wenn, wären es
natürlich klassische Meisterwerke) und naja, am Ende stellte sich heraus: Wir
waren eineinhalb Stunden zu früh dran. Als Entschuldigung für meinen Aussetzer,
gabs dann Glace für meinen Vater und ich glaube, er fand den Deal gar nicht so
schlecht.
Der Vorteil war jedenfalls: Wir
waren früh genug dran, um uns gute Plätze zu sichern, weil als dann der
richtige Zeitpunkt da war, füllte sich die Kunsthalle ziemlich schnell. Aber es
geht ja auch um etwas Wichtiges, nicht wahr, es geht um die Zukunft unserer
schönen Stadt, darum, wer uns zukünftig rumkommandieren…äh, ich meine, wer uns
zukünftig huldvoll regieren darf, um die Krone von Langenthal. Wer wird
nächster Stapi? Roland Loser, Kandidat der Rotstrümpfe (aka die SP) oder doch
Patrick Freudiger, Kandidat der Blaulinge (aka die SVP und die FDP)?
Diese Frage stellte auch Sonja
Hasler, die Moderatorin des Abends, wobei sie die beiden Namen ausrief, als
wären wir tatsächlich bei einer Kunstauktion und verkündete, da ja so viele
Leute da seien, könnten wir auch gleich wählen – eine Aussicht, die Kandidat
Patrick Freudiger etwas nervös machte, während Roland Loser gelassen meinte, er
sei sich Auftritte vor grossem Publikum gewöhnt, schliesslich er Tambourmajor
der Gugge «Flötemadli» - und was ist schon so ein popliges Podium, wenn man
letzte Fasnacht noch in schwarzen Ringelstrumpfhosen das anspruchsvolle
Publikum im Bären unterhalten hat?
Prinzessin Rollifee
und König Freudiger
Bevor es aber so richtig zur
Sache ging und die Fäuste…äh, ich meine, die Worte flogen, stellte Hasler erst
einmal ein paar spielerische Fragen etwa, ob sie, wenn sie es sich aussuchen
könnten, lieber sympathischer oder intelligenter wären (Roland Loser wählte
intelligenter, während Patrick Freudiger sich mit einem eleganten «manchmal ist
es intelligenter sympathisch zu sein» aus der Affäre zog) oder, ob sie, wenn
sie sich eine Hauptrolle aussuchen könnten diese lieber in Dirty Dancing oder
James Bond spielen würden (Freudiger sieht sich eher als James Bond, Roland
Loser wäre gerne Patrick Swayze – ich persönlich hätte ja gerne gesehen, wie
die beiden Kandidaten die berühmte Hebefigur nachspielen. Ich sah es geistig
schon vor mir, wie Roland Loser Patrick Freudiger in die Luft schwingt und
dieser die Arme ausbreitet und «ich bin der König der Welt» ruft…wobei, das ist
ein anderer Film) und über welche Talente sie verfügen, die ihnen im Stapi –
Amt helfen könnten (Roland Loser erklärte, er könne gut Sprechpausen machen und
die Leute damit verwirren, während Patrick Freudiger offenbar gut zeichnen kann
und findet, dann könne er ja auch schönfärben, wenn was nicht so toll läuft).
Einen Hauch politischer war die
Frage, was die beiden tun würden, wenn sie einen Tag in Langenthal alles
bestimmen könnten. Patrick Freudiger erklärte sich feierlich zum Demokrat und
versicherte, er würde die Verfassung sofort wieder in Kraft setzen und abdanken,
aber seine Krone veräussern und von dem Erlös ein Stadion finanzieren (er
könnte sie auch einfach mir geben, mir würde die sicher hervorragend stehen).
Roland Loser dagegen wünschte sich keine Krone, sondern einen Feenstab, den er
schwingen könnte, damit sich die Stimmung in Langenthal bessert – Prinzessin
Rollifee sozusagen.
Nach dem munteren Einstieg wurde
es schliesslich ernst und seriös (endlich – ihr wisst, wie sehr es mir
widerstrebt zu lachen). Da der Abend von Avenir 49 organisiert wurde (Avenir 49
ist ein parteiübergreifender Verein, der unter anderem als Schnittstelle und
Dialogförderer zwischen Politik und Wirtschaft) waren es auch deren Mitglieder
(allesamt aus dem bürgerlichen Spektrum – die linken Mitglieder dieses
parteiübergreifenden Bundes hatten wohl leider keine Zeit), die den Kandidaten
Fragen zu den verschiedenen Handlungsfeldern stellte.
Werbendes Gewerbe
So brachte Michel Giesser das
Thema Marktgasse auf. Wie viel Verkehrsberuhigung braucht es denn nun im
Zentrum? Roland Loser zeigte sich hierbei von seiner grünen Seite, indem er
sich klar für 20er und 30er Zonen aussprach. Der Transitverkehr soll aussen
durch gelenkt werden, auch weil er bezweifelt, dass sich jemand spontan beim
Durchfahren für den Kauf einer Brille beim Hunziker entscheidet, schon gar
nicht, wenn er oder im rasanten Tempo durchfährt und die Werbereklamen gar
nicht sehen kann. Zudem sorgte er sich um die zukünftige Verkehrszunahme. «Wir
müssen mehr Leute aufs Velo bringen», so Loser, der selbst passionierter
Velofahrer ist (ich würde ja jetzt schreiben, dass ich nicht mit dem Fahrrad
durch die Marktgasse brettern will, weil mein Hintern schon bei der Vorstellung
wehtut, aber um ehrlich zu sein, fahre ich einfach generell kein Velo – ich
nehme das Einhorn. Oder den Hexenbesen). Patrick Freudiger will den Autoverkehr
nicht abschaffen und möchte den Verkehr nicht gegeneinander ausspielen (als
würden wir in Langenthal irgendwas gegeneinander ausspielen, also bitte…).
Auf Giessers Frage, mit welchen
Massnahmen die Stadt dem Gewerbe in Langenthal helfen könnte, wusste Patrick
Freudiger einiges zu sagen: Mehr Reklamebeschriftungen ermöglichen, weil diese
in Langenthal sehr streng geregelt werde – hier gelte es, die richtige Balance
zu finden zwischen Denkmalschutz und den Interessen der Gewerbler:innen. Als er
zudem ansprach, dass es helfen würde, wenn nicht bei jedem Mieterwechsel eines
Geschäfts, ein Baugesuch eingereicht werden müsse, bekam er sogar Szenenapplaus
vom Publikum.
Beim Thema Gesundheitswesen in
Langenthal (vertreten von Haslibrunnen Geschäftsführer Hansjörg Lüthi) verwiesen
beide Kandidierenden darauf, dass der Handlungsspielraum der Stadt begrenzt
sei, weil in diesem Bereich vieles kantonal oder national geregelt sei. Um die
Alterszentren und das SRO für Arbeitnehmer:innen attraktiver zu machen (wir
wissen, im Gesundheitsbereich fehlt Fachpersonal), schlägt Roland Loser die
Schaffung von internen Kitaplätzen vor, während Patrick Freudiger den Punkt der
engen Vernetzung hervorhebt. Anders als in grossen Städten sind in Langenthal
die verschiedenen Akteure auf engem Raum zu finden und eine Zusammenarbeit
deutlich leichter – von der Haslipraxis kann man beispielsweise problemlos rüber
zum SRO für weitere Untersuchungen (und wenn gar nichts mehr hilft, ist der
Friedhof ja gleich um die Ecke…okay, war der sehr böse? Zu böse? Entschuldigt,
es ist spät.)
Warten auf Visionen.
Oder Baugesuche.
Bis zu dem Zeitpunkt waren die
beiden Kandidaten sich vielleicht nicht in allem einig, aber doch irgendwie
harmonisch unterwegs, aber dann *dramatischer Trommelwirbel* kam Jon Baumann
auf die Bühne und er brachte Feuer und Blut (ähm, entschuldigt, ich lese gerade
die Buchvorlage zu «House oft the Dragons», evtl. beeinflusst mich das ein
bisschen), ich meine, er brachte das neue/alte Kulturkonzept auf den Tisch, das
ja in den letzten Tagen für einige Furore gesorgt hat, weil grosse Teile der Kulturkommission
sich davon schneller distanziert haben, als wir uns voneinander während Corona.
«Hat Langenthal denn so gar keine Vision für die Kultur?», so Baumann provokante
Frage.
Roland Loser wusch seine Hände in
Unschuld, indem er verlauten liess, bei der Erarbeitung des Konzepts sei er
noch nicht im Gemeinderat gewesen und verwies auf die bürgerliche Mehrheiten.
Es fehle bei den Bürgerlichen an Leuten, die bereit sind, sich für Kultur
einzusetzen, konstatierte Loser, was bei Patrick Freudiger nicht so gut ankam.
Es sei nicht sehr konstruktiv in das alte Links – Rechts – Schema zu verfallen,
so Freudiger, und betonte, so ein Konzept sei keine Bestellliste, die es
abzuarbeiten gilt und dann sei alles erledigt, vielmehr gelte es, als Stadt
gute Bedingungen zu ermöglichen, damit Kultur florieren könne – etwa, indem man
Spielraum in Sachen Lärmschutz ausreize.
Spielraum ausnutzen scheint
ohnehin so eine Art Lieblingssport von Patrick Freudiger zu sein, denn das
möchte er auch beim Thema «Das ewige Warten auf Baugesuche». Auf die Klagen von
Christian Meier, man warte nirgendwo so lange auf die Bewilligung von
Baugesuchen wie in Langenthal («doch, in Nordkorea, wandte Sonja Hasler an
dieser Stelle ein), erwiderte Freudiger, man müsse sich in diesem Bereich auch
erlauben Fehler zu machen und sich getrauen, Fachbehörden auch einmal zu
widersprechen – das gehe aber nur, wenn man die Verwaltung gleichzeitig
schütze, also als Chef auch hinstehe, wenn es schiefläuft. Und dafür sei er
bereit (denn der Chef ist ja dann er). Roland Loser sieht Potential in der Digitalisierung,
strich aber hervor, für ihn dürfe Qualität nicht auf Kosten von Tempo gehen.
Bauen würde man in Langenthal
auch gerne ein Stadion – oder zumindest würde man gerne mal das Alte sanieren,
vom Bauen redet man schon gar nicht mehr. Marcel Born erkundigte sich bei den beiden
Kandidierenden, wie sie denn zum Stadion stehen, was beide dazu veranlasste,
auf die Knie zu fallen und zu versichern, dass ihre ewige Treue dem SCL und der
Eishalle gilt und sie es mit ihrem Leben und Tod schützen würden…okay, nein, das
ist natürlich nicht passiert (vielleicht sollte ich aufhören dieses Buch zu
lesen). Aber Roland Loser outete sich zumindest als SCL Fan (er war auch
Gründungsmitglied der damaligen Operation Eissport, die ja das Ziel hatte, eine
neue Eishalle zu ermöglichen), schob aber hinterher, dass für ihn eine
Sanierung nicht auf Kosten anderer gehen dürfe, der finanzielle Rahmen also
eingehalten werden müsse. Patrick Freudiger sieht im jetzt anlaufenden Projekt
(der Vorkredit wurde vor kurzem vom Stadtrat genehmigt) die letzte Chance, dass
die Sanierung noch über die Bühne (bzw. über das Eis) zu bringen, zeigt sich
aber optimistisch, dass das gelingt. Optimismus ist immer gut.
Saniertes Oberaargau
Und Optimismus braucht Langenthal
auch, denn inzwischen ist hier einiges sanierungsbedürftig, nicht nur die
Eishalle, sondern auch das Verhältnis zwischen Gemeinderat und Stadtrat und vor
allem auch diverse Schulhäuser, die teilweise so aussehen, als stünden sie kurz
vor einer Bewerbung für die Verfilmung des Lieds «Das alte Haus von Rocky Docky».
Hier fanden sich die beiden Kandidierenden auch wieder in grosser Harmonie und
Freundschaft (okay, das ist ein bisschen übertrieben, ich möchte aber nicht
immer: da waren sie sich einig schreiben, das ist langweilig), denn beide sind
der Meinung, dass da dringender Handlungsbedarf besteht. Für Patrick Freudiger
ist die Schulinfrastruktur noch prioritärer zu behandeln als die
Sportinfrastruktur, Roland Loser findet es gar beschämend, wie die Kindergärten
aussehen.
Und so halb zerfallene
Kindergärten sind ja auch ganz schlecht für die Standortattraktivität (bitte,
bewundert meine Überleitung). Wie wir diese steigern können, wollte Silvia Jäger,
Geschäftsführerin Region Oberaargau wissen, worauf Roland Loser antwortete, es
brauche eben mehr als tiefe Steuern – eben zum Beispiel eine
Bildungsinfrastruktur, die ihren Namen auch verdiene. Patrick Freudiger sieht
das Potential eher in Arealentwicklungen – etwa der Alten Mühle. Das könnten
Visitenkarten für die Stadt sein, so Freudiger, der allerdings auch einen
angenehmen Nebeneffekt in der Tatsache sieht, dass der Oberaargau gerne mal
vergessen geht: Die Immobilienpreise sind tiefer als anderswo. Es hat eben auch
seine Vorteile, wenn niemand bei dir leben will.
«Was ich Sie noch
fragen wollte…»
Nachdem die «grossen» Themen
quasi abgearbeitet waren, folgte der Schwank ins Publikum und ganz
untypischerweise folgten relativ viele Fragen (wir kennen doch alle diesen
leicht peinlichen Moment, wenn ein Vortrag zu Ende ist und die Moderation
tapfer die Fragerunde eröffnet und alles was man hört ist das Zirpen von
Grillen, weil alle gedanklich schon auf dem Nachhauseweg oder beim Apéro sind und
dann muss irgendjemand pflichtschuldig eine total banale Frage stellen, damit
man die Runde irgendwie auflösen kann).
So schlug jemand den beiden Jobsharing
vor, was beide ziemlich hastig ausschlossen (wobei Roland Loser scherzhaft
erzählte, ihm sei bereits vorgeschlagen worden, er solle sich den Job mit
Stefanie Barben (Gemeinderätin FDP), weil so auch der Anspruch der Frauen
abgedeckt sei, aber diese wolle nicht) und ob sich das Vollzeitamt als Stapi
mit ihren Jobs und ihren Familien vereinbaren liesse. Beide müssten ihren Job
zwangsläufig aufgeben, weil du neben dem Stapiamt sowieso keinen anderen Beruf
ausüben darfst, der Geld abwirft. Was die Familie betrifft, so stellte Patrick
Freudiger klar, dass seine Familienzeit ihm heilig sei und diese nicht
verhandelbar ist, während Roland Loser darauf verweist, dass seine Kinder «plusminus»
erwachsen seien (ich liebe diese Formulierung – so eine klassische
Elternformulierung à la. Ja, du bist alterstechnisch erwachsen, aber wir wissen
beide, wen du anrufst, wenn die Kacke am Dampfen ist).
Weil an diesem Abend öfters das
belastete Verhältnis zwischen den Behörden angesprochen wurde, erkundigte sich
eine anwesende Stadträtin, was den die beiden zu tun gedenken, dieses zu
bessern. Roland Loser sieht den Schlüssel darin, wieder mehr miteinander zu
reden, anstatt sich gegenseitig Briefe zu schreiben (ohhh, ich finde ja ganz
süss, sich Briefe zu schreiben. Handschriftlich und mit parfümierten Umschlägen
hoffe ich), Patrick Freudiger sieht eine Schwierigkeit darin, dass das Parlament
erst relativ spät in die Prozesse eingebunden wird, das fördere Opposition.
Zum Abschluss sollten die beiden
Kandidaten noch sagen, was sie jeweils am anderen am besten finden, und wir
erfuhren, dass Roland Patrick gerne zuhört, weil das schon immer auch unterhaltsam
sei, während Patrick Rolands berufliche Expertise als IT – Experte schätzt
(Loser ist Informatiker) – und wenn diese Expertise fehlt, können IT – Projekte
schon mal schiefgehen und teuer werden (liebe Grüsse an die Stadt Bern). Pragmatischer
Abschluss eines pragmatischen Podiums, würde ich sagen.
Das Ende naht. Also,
das Ende des Blogs. Ihr wisst schon.
Was haben wir über die beiden
Herren gelernt, die den Stapi – Thron erklimmen möchten? Von Patrick Freudiger
wissen wir jetzt, dass er gerne liest, nämlich Machiavelli (was man halt zur
Entspannung so liest, nicht wahr), dass er kein Instrument spielen kann und das
er für einen Fussballmatch auch gerne mal früher aufstehet. Von Roland Loser
wissen wir, dass er Sophie Hunger verehrt, gerne mehr Bäume und mehr Wasser in
der Stadt braucht und das sein Lieblingsfach Mathematik war, die Schule aber
generell nicht mit so viel Begeisterung besucht hat. Und: Beide kommen
Langenthal günstig, sollte jemand sie mal entführen, sie sind nämlich beide der
Ansicht, als Lösegeld reiche in ihrem Fall zwei Kästen Bier. Vielleicht lässt
der Entführer sie aber auch freiwillig wieder gehen, nachdem Patrick Freudiger
ihn ausführlich über die Spielräume, die so eine Entführung biete, belehrt und
Roland Loser ihn mit Sophie Hunger Liedern gequält hat.
Langenthal hat die Wahl zwischen
zwei unterschiedlichen Persönlichkeiten und Politikern, die aus den beiden
Polparteien kommen – es wird also wohl auch darauf aufmerksam, wer schwankende
Mitte – Wählende von sich überzeugen kann und wer das eigene Klientel genügend
stark mobilisieren kann. Das Rennen ist offen, wir wissen nur eines: Nur einer
kann Langenthals Next Topstapi werden!

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