Weil’s die letzte Stadtratssitzung für ihn war (und er fast zehn Jahre unser Stapi war und damit eine erheblich längere Amtszeit hinter sich hat als manche englische Premierminister:innen, deutsche Kanzler:innen und österreichische Bundeskanzler:innen), habe ich mir mal meine alten Stadtratsprotokolle durchgesehen (und bin dabei hin und her geschwankt zwischen Begeisterung über meinen tollen Humor und leichtem Entsetzen, was ich manchmal für Quatsch geschrieben habe) und ein Best of Reto zusammengestellt. Tschüss Reto – deine Voten werden fehlen.
Weil’s die letzte
Stadtratssitzung für ihn war (und er fast zehn Jahre unser Stapi war und damit
eine erheblich längere Amtszeit hinter sich hat als manche englische
Premierminister:innen, deutsche Kanzler:innen und österreichische Bundeskanzler:innen),
habe ich mir mal meine alten Stadtratsprotokolle durchgesehen (und bin dabei
hin und her geschwankt zwischen Begeisterung über meinen tollen Humor und
leichtem Entsetzen, was ich manchmal für Quatsch geschrieben habe) und ein Best
of Reto zusammengestellt. Tschüss Reto – deine Voten werden fehlen.
„Wenn es heißt,
die auf der Verwaltung haben eine lange Leitung, dann stimmt das.“
Stadtpräsident Reto Müller übt sich in Wortspielerein in Bezug auf
die nötige Erneuerung der Kabel im Verwaltungsgebäude. Aber hey, offenbar
haben sie noch Strom – noch ein paar Sparrunden und es gibt nur selbstgezogene
Kerzen.
„Der Stadtrat hat
beschlissen---äh beschlossen…“ Reto Müller (SP) mit einem Versprecher. Gut hat
er nicht „verschissen“ oder „geschlissen“ gesagt…
Müllersche Versprecher – wir werden sie vermissen.
„Ihr könnt dann
nicht mit dem Einkaufswagen durch die Stadtverwaltung marschieren und euch
einfach eine passende Juristin oder einen passenden Juristen aussuchen!“ Reto
Müller mit einem bissigen Sprachbild zum Thema Stellenbesetzung des
Sekretariats.
Jurist:innen Tinder.
„Also, wenn ich
wählen kann zwischen Arbeit und erbrechendem Kind betreuen…“ Stapi-Papi Reto
Müller. Die Steigerungsform wäre wahrscheinlich erbrechendes Kind auf Arbeit
betreuen.
Kita – Mitarbeiter:innen lachen an dieser Stelle wahrscheinlich hysterisch.
„Also,
Reto Müller könnte theoretisch Stapi bleiben, bis er 107 Jahre alt ist!“ Pascal
Dietrich (FDP) befürchtet, dass Stadtpräsidenten/innen ihre Amtszeit etwas sehr
ausdehnen, wenn kein Pensionsalter festgelegt wird.
„Keine Angst, ich hör vorher auf.“ Schildkröte Reto Müller bleibt
selbstverständlich nur bis zu seinem 104. Lebensjahr Stapi. Der ist gut
gealtert, würde ich sagen.
„Wir sagen nicht
kategorisch ja, aber auch nicht kategorisch nein.“ Politikerdeutsch mit Reto
Müller. Und da wussten wir alle, dieser Mann ist für den Regierungsrat
bestimmt.
„Das ist keine
Salamitaktik, schliesslich bin ich Vegetarier!“ Naja, Rüebli kann man auch in
Scheiben schneiden, Reto Müller.
Und nein, es ging da nicht um die legendären veganen Sandwiches.
„Alte Mühlen
mahlen langsam.“ Oder eben gar nicht. Reto Müller (SP) zur Situation der Alten
Mühle.
Manche Probleme – oder Mühlsteine - lässt er vielleicht auch ganz gerne
hinter sich.
«Keine Angst, es
wird keine Tiktokvideos aus dem Stadtrat geben.» Reto Müller macht viel für das
Marketing der Stadt…aber eben nicht alles.
Der ist vielleicht nicht ganz so gut gealtert….
«Wir
werden uns bemühen, unsere Geschäfte in Zukunft gewohnt emotionslos und
sachbezogen vorzulegen.» Mr. Spock alias Stapi Reto Müller (SP).
Au Reto, 5 Minute später: «Die Turnhalle isch jetzt eifach am Ranze.»
Charmant ausgedrückt. Noch einmal Reto Müller.
«Unser
Stadtzentrum ist ein Open – Air Einkaufszentrum…» Stapi Reto Müller (SP)
übernimmt das Stadtmarketing gleich selbst.
Wer sagt denn heute noch «i ga is Dorf» heute sagen wir doch alle: «I ga is
Open – Air Einkaufszentrum.
«…habe ich die
Redezeit übersprungen? Ach, wobei, die gibt es hier ja auch nicht»
Stapi Reto Müller (SP) fürchtet schon, dass ihm das Mikrofon abgedreht
wird, erinnert sich dann aber rechtzeitig, dass wir in Langenthal nicht ganz so
rigoros sind wie im Großrat.
Rede Stapi, rede, würde die Jugend jetzt sagen. Aber leider nicht mehr im
Stadtrat. Mach’s gut in der grossen weiten Welt.
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