Montag, 11. Mai 2026

Best of Reto

Weil’s die letzte Stadtratssitzung für ihn war (und er fast zehn Jahre unser Stapi war und damit eine erheblich längere Amtszeit hinter sich hat als manche englische Premierminister:innen, deutsche Kanzler:innen und österreichische Bundeskanzler:innen), habe ich mir mal meine alten Stadtratsprotokolle durchgesehen (und bin dabei hin und her geschwankt zwischen Begeisterung über meinen tollen Humor und leichtem Entsetzen, was ich manchmal für Quatsch geschrieben habe) und ein Best of Reto zusammengestellt. Tschüss Reto – deine Voten werden fehlen.

Weil’s die letzte Stadtratssitzung für ihn war (und er fast zehn Jahre unser Stapi war und damit eine erheblich längere Amtszeit hinter sich hat als manche englische Premierminister:innen, deutsche Kanzler:innen und österreichische Bundeskanzler:innen), habe ich mir mal meine alten Stadtratsprotokolle durchgesehen (und bin dabei hin und her geschwankt zwischen Begeisterung über meinen tollen Humor und leichtem Entsetzen, was ich manchmal für Quatsch geschrieben habe) und ein Best of Reto zusammengestellt. Tschüss Reto – deine Voten werden fehlen.

„Wenn es heißt, die auf der Verwaltung haben eine lange Leitung, dann stimmt das.“ Stadtpräsident  Reto Müller übt sich in Wortspielerein in Bezug auf die nötige Erneuerung der Kabel im Verwaltungsgebäude. Aber hey, offenbar haben sie noch Strom – noch ein paar Sparrunden und es gibt nur selbstgezogene Kerzen.

„Der Stadtrat hat beschlissen---äh beschlossen…“ Reto Müller (SP) mit einem Versprecher. Gut hat er nicht „verschissen“ oder „geschlissen“ gesagt…
Müllersche Versprecher – wir werden sie vermissen.  

„Ihr könnt dann nicht mit dem Einkaufswagen durch die Stadtverwaltung marschieren und euch einfach eine passende Juristin oder einen passenden Juristen aussuchen!“ Reto Müller mit einem bissigen Sprachbild zum Thema Stellenbesetzung des Sekretariats.
Jurist:innen Tinder.

„Also, wenn ich wählen kann zwischen Arbeit und erbrechendem Kind betreuen…“ Stapi-Papi Reto Müller. Die Steigerungsform wäre wahrscheinlich erbrechendes Kind auf Arbeit betreuen.
Kita – Mitarbeiter:innen lachen an dieser Stelle wahrscheinlich hysterisch.

„Also, Reto Müller könnte theoretisch Stapi bleiben, bis er 107 Jahre alt ist!“ Pascal Dietrich (FDP) befürchtet, dass Stadtpräsidenten/innen ihre Amtszeit etwas sehr ausdehnen, wenn kein Pensionsalter festgelegt wird. 
„Keine Angst, ich hör vorher auf.“ Schildkröte Reto Müller bleibt selbstverständlich nur bis zu seinem 104. Lebensjahr Stapi. Der ist gut gealtert, würde ich sagen.

„Wir sagen nicht kategorisch ja, aber auch nicht kategorisch nein.“ Politikerdeutsch mit Reto Müller. Und da wussten wir alle, dieser Mann ist für den Regierungsrat bestimmt.

„Das ist keine Salamitaktik, schliesslich bin ich Vegetarier!“ Naja, Rüebli kann man auch in Scheiben schneiden, Reto Müller.
Und nein, es ging da nicht um die legendären veganen Sandwiches.

„Alte Mühlen mahlen langsam.“ Oder eben gar nicht. Reto Müller (SP) zur Situation der Alten Mühle.
Manche Probleme – oder Mühlsteine - lässt er vielleicht auch ganz gerne hinter sich.

«Keine Angst, es wird keine Tiktokvideos aus dem Stadtrat geben.» Reto Müller macht viel für das Marketing der Stadt…aber eben nicht alles. 
Der ist vielleicht nicht ganz so gut gealtert….

«Wir werden uns bemühen, unsere Geschäfte in Zukunft gewohnt emotionslos und sachbezogen vorzulegen.» Mr. Spock alias Stapi Reto Müller (SP).
Au Reto, 5 Minute später: «Die Turnhalle isch jetzt eifach am Ranze.» Charmant ausgedrückt. Noch einmal Reto Müller.

«Unser Stadtzentrum ist ein Open – Air Einkaufszentrum…» Stapi Reto Müller (SP) übernimmt das Stadtmarketing gleich selbst.
Wer sagt denn heute noch «i ga is Dorf» heute sagen wir doch alle: «I ga is Open – Air Einkaufszentrum.

«…habe ich die Redezeit übersprungen? Ach, wobei, die gibt es hier ja auch nicht» Stapi Reto Müller (SP) fürchtet schon, dass ihm das Mikrofon abgedreht wird, erinnert sich dann aber rechtzeitig, dass wir in Langenthal nicht ganz so rigoros sind wie im Großrat.
Rede Stapi, rede, würde die Jugend jetzt sagen. Aber leider nicht mehr im Stadtrat. Mach’s gut in der grossen weiten Welt. 


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